890km² virtuelles Berlin: Google Earth zeigt jetzt die ganze Stadt
500.000 Gebäude der Hauptstadt online
Vor zwei Jahren war Berlin die erste Stadt Deutschlands, die über Google Earth als dreidimensionales und realitätsnahes Modell im Internet verfügbar war. Schritt für Schritt wurde das Modell mit Datenbanken zum Wirtschaftsstandort verknüpft. Und nun sind beispielsweise die Standorte der Musikwirtschaft ebenso in das Modell integriert wie die Immobiliendatenbank des Business Location Center mit Exposées zu verfügbaren Gewerbeimmobilien.
Die dreidimensionale Darstellung von Geodaten ist ein Megatrend im Internet. Dem trägt der Relaunch des dreidimensionalen, virtuellen Stadtmodells Rechnung. Berlin ist nun wiederum die erste Stadt, die praktisch vollständig in Google Earth erforscht und erkundet werden kann. Für das Modell wurden rund 500.000 Gebäude auf 890 km2 Stadtgebiet aus der Luft fotografiert und die Dächer mit Laser vermessen. Hinzu kommen rund 80 detailliert modellierte Sehenswürdigkeiten und fünf sogar von innen zu erkundende Gebäude (Olympiastadion, Sony Center, Reichstag, DZ-Bank und Hauptbahnhof).
Senator Harald Wolf: „Mit dieser Technologie und den Datenbeständen ergeben sich viele Möglichkeiten für Unternehmen, Dienstleister und Universitäten, neue Produkte und Verfahren zu erforschen und herzustellen. Die Möglichkeiten, die das neue 3D-Stadtmodell bietet, sind aber nicht nur für die Wirtschaft und die Forschung hoch interessant, sie versetzen auch die Berliner Verwaltung in die Lage, neue Verfahren und Methoden z.B. in der Stadtplanung und der Bürgerbeteiligung einzusetzen. In der Wirtschaftsförderung wird das Modell bereits erfolgreich eingesetzt.“
René Gurka, Geschäftsführer der Berlin Partner GmbH: „Berlin in 3D im Internet eröffnet uns eine neue Dimension des Standortmarketings. Die grundlegend überarbeitete Version 2.0 wird nächste Woche seine internationale Premiere auf der Immobilienmesse MIPIM in Cannes haben. Wir wollen dabei aber nicht stehen bleiben. Das virtuelle Stadtmodell hat mittlerweile eine solche Qualität erreicht, dass wir öffentliche und private Kooperationspartner gewinnen wollen, mit denen wir die Weiterentwicklung voran treiben können.“
3D-Spaziergang über das TU-Gelände und virtueller Forschungscampus
Den Campus Charlottenburg der TU Berlin gibt es jetzt als 3D-Modell. Unter der Internetadresse www.tu-berlin.de kann man das Areal zwischen Spreeknie und Bahnhof Zoologischer Garten mithilfe von Google Earth virtuell erkunden. Zahlreiche TU-Gebäude werden mit ihrer Originalfassade präsentiert, andere Gebäudemodelle wurden nach dem Zufallsprinzip mit einer Fassade versehen. Das 3D-Campusmodell wird durch eine Kooperation zwischen der Berlin Partner GmbH und dem Referat für Presse und Information der TU Berlin mit Unterstützung des TU-Dienstleistungszentrum tubIT bereitgestellt.
Es ist Teil des Gesamtprojektes „Amtliches 3D-Stadtmodell Berlin“, das vom Land Berlin durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen sowie der Berlin Partner GmbH entwickelt wurde. Das 3D-Modell Berlin in Google Earth zeigt im Innenstadtbereich etwa 44.000 Gebäude in einfacher Darstellung. Von diesen sind etwa 1.200 besonders bedeutende Gebäude mit Fotos der dazugehörigen Gebäudefassaden versehen. Weitere 40 herausragende Gebäude liegen in detaillierter Architekturdarstellung vor. Das Projekt wurde von der ARGE Zerna/3DGeo auf Basis der LandXplorer Technologie der Firma 3D Geo GmbH realisiert.
Um derartige automatisierte Ausspielungen amtlicher Daten für z.B. Google Earth sicher und effizient zu ermöglichen ist die Interoperabilität und die Objektsemantik der Modellbasisdaten sicherzustellen. Zur Speicherung aller Modellbestandteile wurde daher für das „Amtliche 3D-Stadtmodell Berlin“ das Format CityGML eingesetzt. Mit dem Berliner 3D-Stadtmodell wurde international das erste Referenzprojekt für eine kommerzielle CityGML Implementierung unter Leitung von Prof. Kolbe, Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik an der TU-Berlin und Sprecher der CityGML-Initiative, durchgeführt
Neu ist auch der „virtuelle Forschungscampus“ der TU Berlin, der zurzeit vier ausgewählte Wissenschaftshäuser der Universität unter der Adresse www.lndw.tu-berlin.de/forschungscampus präsentiert. Über einen verlinkten Campusplan kommt man mit einem Klick in die Gebäude: in das "Haus der Mathematik", das "Haus der Chemie", das "Haus der Physik" und das "Haus des Bauens". Pro Haus werden Forschungsprojekte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studiengänge sowie historische Forscherpersönlichkeiten der jeweiligen Disziplinen vorgestellt. Die Nutzer können sich kurze Wissenschaftsfilme oder Audiobeiträge sowie Interviews ansehen bzw. anhören, sie können aufbereitete Forschungsartikel oder Personenporträts lesen und in der Geschichte des Faches stöbern. Ein Diskussionsforum zum Thema „Vor und Nachteile der Nanotechnologie“ und drei Wissensrätsel laden zur Beteiligung ein. Auch über die jeweils angebotenen Studiengänge stehen umfangreiche Informationen zur Verfügung. Damit richtet sich das neue Angebot nicht nur an die an Wissenschaft und Forschung interessierte Öffentlichkeit, sondern auch an Lehrerinnen, Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler.
3D-Stadtmodell im Internet informiert jetzt auch über freie Gewerbeimmobilien
Virtuelles Berlin - echte Innovation im Marketing
Das virtuelle dreidimensionale Stadtmodell Berlins bietet seit heute auch detaillierte Informationen zur Immobilienbranche im Internet. Die Berlin Partner GmbH, Berlins erste Anlaufstelle für Investoren, hat ihre Gewerbeimmobilien-Datenbank mit insgesamt rund 1.300 Einträgen mit dem unter Google Earth sichtbaren Stadtmodell Berlins verknüpft. Verfügbare Gewerbeflächen werden so in der 3D-Stadtkarte von Berlin sichtbar. Investoren können auf einen Blick sehen, wo freie Gewerbeflächen verfügbar sind und in welcher Lage diese sich befinden.
Investoren, die Gewerbeflächen suchen, und Immobilienanbieter können sich schnell und problemlos in der Immobiliendatenbank des Business Location Center der Berlin Partner GmbH registrieren lassen. Nach der Registrierung können die Nutzer Immobilienangebote einstellen beziehungsweise nach ihnen suchen. Neu ist die dreidimensionale Darstellung der Objekte im virtuellen Berlin im Internet.
René Gurka, Geschäftsführer der Berlin Partner GmbH, sieht in der Erweiterung des Angebots durch das Business Location Center eine innovative Erweiterung des Standortmarketings: „Wirtschaftsförderer und Immobilienanbieter sind natürliche Verbündete. Denn wir haben dieselben Kunden: Jedes Unternehmen, das in Berlin investieren will, braucht auch Gewerbeflächen. Schon seit Jahren unterstützen wir Investoren mit maßgeschneiderten Angeboten bei der Standortsuche. Diesen Service entwickeln wir konsequent weiter und bieten ihn nun auch in der virtuellen Realität des Internet an. So bekommen Interessenten von jedem Ort der Erde via Internet einen realitätsnahen und plastischen Eindruck von ihrer künftigen Adresse in Berlin.“
Ermöglicht wurde das 3D-Stadtmodell durch eine Kooperation zwischen dem Senat von Berlin, dem Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam und der Berlin Partner GmbH. Prof. Dr. Jürgen Döllner, Spezialist für computergrafische Systeme vom Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam, beschreibt, welche Möglichkeiten die Darstellung Berlins im virtuellen Raum eröffnet: „Die dreidimensionale Darstellung von raumbezogenen Informationen ist weit mehr als eine Spielerei. So können komplexe Zusammenhänge auf einen Blick im Virtuellen veranschaulicht werden. Das ist nutzbar zum Beispiel für die Bewertung von Immobilien. Das virtuelle Stadtmodell Berlins zeigt, welche Anwendungen hier machbar sind. Am Hasso-Plattner-Institut forschen wir bereits an der nächsten Generation von Stadtmodellen, die hierfür spezielle Analyse- und Simulationsverfahren beherrschen.“
ORCO-GSG ist mit einer Gesamtfläche von über 850.000 qm als führender Anbieter von Gewerbeflächen im Business Location Center multimedial vertreten. „Aktuell bieten wir im Immobilienportal des Business Location Centers Gewerbeflächen aus 30 unserer 43 Gewerbehöfe an“, so Geschäftsführer Rainer Bormann. Er ist vom Service des Business Location Centers überzeugt: „Mit dem 3D-Modell können sich potenzielle Mieter ein genaues Bild über Lage und Umgebung des jeweiligen Gewerbehofs verschaffen. Darüber hinaus können Interessenten sich sogar Kurzfilme über den jeweiligen Gewerbehof ansehen. Das virtuelle Berlin-Modell gibt uns die Möglichkeit, verfügbare Gewerbeflächen noch besser zu veranschaulichen.“
Berlin ist die erste Stadt, die für alle Internetnutzer über Google Earth als großflächiges, dreidimensionales und realitätsnahes Modell sichtbar ist. Im Bereich der westlichen und östlichen Innenstadt sowie des Wirtschafts- und Technologiestandorts WISTA Adlershof bildet das Modell mehr als 44.000 Gebäude ab, die am PC im virtuellen Flug Berlin über Berlin erkundet werden können. Fünf Gebäude - Reichstag, Hauptbahnhof, DZ-Bank am Pariser Platz, Sony Center und Olympiastadion - können sogar „betreten“ und von innen betrachtet werden.
Das Modell ging im März online. Nach und nach wird nun die Darstellung einzelner Wirtschaftsbranchen integriert. Den Anfang machte die Musikdatenbank des Business Location Centers. Die Visualisierung freier Gewerbeimmobilien ist der zweite Schritt. Weitere Branchen werden folgen.
Die Berlin Partner GmbH ist die erste Adresse für Unternehmen, die sich in Berlin ansiedeln wollen. Das Business Location Center bietet Unternehmern wichtige Informationen zum Wirtschaftsstandort Berlin wie Daten und Fakten zu den Wachstumsbranchen der Region, sowie Immobilien-, Arbeitsmarkt-, und Förderinformationen.
Musikwirtschaft in Berlin als erste Branche im virtuellen Stadtmodell abgebildet
See the Music!
Berlin beschreitet neue Wege bei der Visualisierung von wirtschaftsbezogenen Geodaten. Auf der Popkomm 2007 stellten heute der Geschäftsführer der Berlin Partner GmbH, René Gurka, und Professor Dr. Jürgen Döllner vom Hasso-Plattner-Institut an der Universität Potsdam (HPI) die Musikdatenbank im virtuellen dreidimensionalen Berliner Stadtmodell unter dem Titel „See the music“ vor.
„See the Music” heißt: 1300 Adressen, Profile und Audio-Teaser von Unternehmen der Musikwirtschaft, Veranstaltungsorten und Institutionen in Berlin sind online im dreidimensionalen virtuellen Stadtmodel Berlins sicht- und recherchierbar. Die Einträge werden im 3D-Modell angezeigt und können per Maus-Steuerung „angeflogen“ werden.
So können alle, die es interessiert, sich einen umfassenden Überblick über die Musikwirtschaft in der deutschen Hauptstadt verschaffen. Im datenbankgestützen 3D-Modell können sie ihre potentiellen Partner, Kunden oder Dienstleister finden - aber auch alle offiziellen Veranstaltungsorte der Popkomm 2007 (Achtung: Nur auf der DVD!! – weder in Google noch im amtlichen Modell im Showroom).
Das Modell ermöglicht neben dem Gesamtüberblick über die Branche die Suche nach Subbranchen oder einzelnen Unternehmen. Das 3D-Stadtmodell kann dabei in verschiedenen Varianten in Echtzeit begangen werden.
Damit man die Musik nicht nur sehen, sondern auch hören kann, sind über entsprechende Onlineverknüpfungen Hörproben zahlreicher Labels abrufbar. Die Verbindung zur Internet Datenbank sorgt für stets aktuelle Profile.
René Gurka, Geschäftsführer der Berlin Partner GmbH: „Wir nutzen für die Präsentation des Wirtschaftsstandorts Berlin in unserem Business Location Center konsequent alle technologischen Innovationen. Gemeinsam mit unseren Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft entwickeln wir diese auch selbst.
See the Music ist ein Beispiel dafür. Vor einem halben Jahr war Berlin die erste Stadt weltweit, die ein realitätsnahes, flächendeckendes, dreidimensionales Stadtmodell via Internet für alle verfügbar machte. Durch die Verknüpfung mit wirtschaftlichen Strukturdaten ist heute dieses Modell nicht mehr nur schön, sondern auch nützlich. Denn Geodaten in 3D-Darstellung werden zum Werkzeug des Standortmarketings.“
Professor Dr. Jürgen Döllner vom Hasso-Plattner-Institut (HPI) der Universität Potsdam hat gemeinsam mit Berlin Partner und dem Software-Unternehmen 3D Geo GmbH, einer Ausgründung des HPI, das virtuelle Stadtmodell Berlins entwickelt. Döllner: „See the Music demonstriert, wie die Visualisierung von Geodaten einen direkten und intuitiven Zugang zu komplexen Strukturinformationen bahnen kann. Die Integration der Musikwirtschaftsdatenbank in das virtuelle Stadtmodell Berlins liefert einem potenziellen Investor auf einen Blick alle nötigen Informationen. Ein weiterer Mausklick fügt eine weitere Dimension hinzu: In die 3D-Darstellung sind auch Audio-Files integriert. So entsteht die Musikwirtschaft Berlins virtuell und weltweit zugänglich im Internet.“
Im April dieses Jahres ernannte Billboard Magazine Berlin zur „Music City“. Berlin ist Deutschlands Musikhauptstadt und ein weltweiter Hotspot für alle Musikrichtungen. Es gibt hier rund 1.500 Musikunternehmen mit rund 14.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von etwa 1,5 Milliarden Euro. Fast 20.000 Musiker leben in Berlin und durchschnittlich 150 Konzerte werden hier täglich veranstaltet. Sieben TV- und 39 Radiosender strahlen ihre Programme von hier aus.
Berlin ist die erste Stadt, die für alle Internetnutzer über Google Earth als großflächiges, dreidimensionales und realitätsnahes Modell sichtbar ist. Im Bereich der westlichen und östlichen Innenstadt sowie des Wirtschafts- und Technologiestandorts WISTA Adlershof bildet das Modell mehr als 44.000 Gebäude ab, die am PC im virtuellen Flug über Berlin erkundet werden können. Fünf Gebäude der Stadt - Reichstag, Hauptbahnhof, DZ-Bank am Pariser Platz, Sony Center und Olympiastadion – können sogar „betreten“ und von innen betrachtet werden.
Zeitgeschichte im Internet sichtbar: 3D-Modell in Google Earth zeigt Verlauf der Berliner Mauer
Es ist kein Ersatz für die historische Aufarbeitung der Berliner Mauer, aber ein informativer Zusatz: Das dreidimensionale Stadtmodell Berlins, das seit einem halben Jahr unter Google Earth im Internet auf der ganzen Welt erkundet werden kann, zeigt auch den exakten Verlauf der Mauer mit dem dazu gehörenden Grenzstreifen. So kann der Betrachter am PC oder Laptop zum Beispiel sehen, wie weiträumig der Pariser oder der Potsdamer Platz abgesperrt waren, wie brutal die Mauer ganze Straßenzüge zerschnitt, oder auch dass der neue Hauptbahnhof heute direkt auf der damaligen Grenze steht. Und das aus jeder Perspektive - im Überflug oder aus Fußgängerhöhe - und in freier Navigation. Die Visualisierung der Mauer kann im Stadtmodell per Mausklick an- oder ausgeschaltet werden.
Um das dreidimensionale Modell von Berlin in Google Earth sehen zu können, muss man sich zunächst auf der Internetseite www.3d-stadtmodell-berlin.de einen Link herunterladen und abspeichern. Dann kann man rund 44.000 Gebäude im Bereich der westlichen und östlichen Innenstadt sowie des Wirtschafts- und Technologiestandorts WISTA Adlershof am PC im virtuellen Flug über Berlin erkunden. Mehr als 1.200 besonders bedeutende Berliner Gebäude wurden mit Fotos der dazugehörigen Gebäudefassaden texturiert. Fünf Gebäude können sogar von innen betrachtet werden. Die übrigen Gebäude sind realitätsnah mit ihrem Baujahr entsprechenden, berlintypischen Fassaden versehen.
Berlin ist die erste Stadt, die ein großflächiges, dreidimensionales und realitätsnahes Modell mit Hilfe der Google Earth Technologie im Internet sichtbar gemacht hat. Schon in den ersten vier Wochen nach Freischaltung der Daten besuchten fast eine halbe Million Internetnutzer das digitale Berlin. Derzeit haben die 3D-Stadtmodellseiten rund 4.000 Nutzer pro Tag, davon mehr als die Hälfte aus dem Ausland (Reihenfolge: USA, Schweiz, Österreich, Brasilien, Niederlande, Frankreich, Polen, Schweden, Italien, UK, Japan).
Virtuelle Berlin-Rundflüge ab 28.06.2007 doppelt so schön
Ab heute werden im virtuellen Berlin unter www.3d-stadtmodell-berlin.de über 1.200 besonders bedeutende Berliner Gebäude mit Fotos der dazugehörigen Gebäudefassaden online verfügbar sein, das heißt doppelt so viele wie bisher. Unter den neu mit „Echtfassaden“ belegten Gebäudemodellen befinden sich dann beispielsweise die Forschungszentren und -institute im Technologiepark Adlershof (Fraunhofer FIRST, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt etc.), weite Teile des Kurfürstendamms, der Gendarmen- und der Molkemarkt sowie das Nikolaiviertel.
Mit einem Modell des BCC Berliner Congress Center am Alexanderplatz wurde zudem erstmals ein externes Gebäudemodell übernommen, das nicht Bestandteil des amtlichen Stadtmodells der Hauptstadt ist. Zukünftig könnte so das virtuelle Berlin auch mit Unterstützung privater Datenanbieter wachsen.
Berlin ist die erste Stadt, die für Internetnutzer als großflächiges, dreidimensionales und realitätsnahes Modell mit Hilfe der Google Earth Technologie sichtbar ist. Seit dem 8. März 2007 bildet das Modell mehr als 44.000 Gebäude im Bereich der westlichen und östlichen Innenstadt sowie des Wirtschafts- und Technologiestandorts WISTA Adlershof ab, die am PC im virtuellen Flug über Berlin erkundet werden können. Fünf Gebäude können sogar "betreten" und von innen betrachtet werden. Schon in den ersten vier Wochen nach Freischaltung der Daten besuchten fast eine halbe Million Internetnutzer das digitale Berlin. Derzeit haben die 3D-Stadtmodellseiten rund 4.000 Nutzer pro Tag, davon mehr als die Hälfte aus dem Ausland (Reihenfolge: USA, Schweiz, Österreich, Brasilien, Niederlande, Frankreich, Polen, Schweden, Italien, UK, Japan).
Um einen realitätsnahen Eindruck der Berliner Stadtlandschaft zu vermitteln, wurden zudem rund 800 Berliner Fassaden fotografiert und die verbleibenden Gebäudemodelle nach dem Zufallsprinzip mit diesen texturiert, also mit einer Fassade versehen. Die Dächer der Gebäude werden auf Grundlage von erfassten Luftbildern abgebildet. Das so gewonnene virtuelle Bild gibt nicht exakt das Aussehen der Stadt Berlin wieder, doch kommt der vermittelte Eindruck eines Straßenzuges oder eines ganzen Viertels der Realität erstaunlich nahe. High Tech aus Potsdam lässt Berlin virtuell entstehen. Grundlage ist die LandXplorer-Technologie der 3D Geo GmbH, die sie in gemeinsamer Grundlagenforschung mit dem renommierten Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik der Universität Potsdam entwickelte. LandXplorer macht aus zweidimensionalen Luftbildern, Katasterplänen und photogrammetrischen Daten faszinierende begeh- und befliegbare 3D-Welten. Mittels des Tools "3D Geo-Creator" können Städte ihre 3D Stadtmodelle auf Google Earth präsentieren. Das Besondere an dieser Technologie ist die automatische Handhabung großer Stadtmodelle und die Datensicherheit. Die Städte behalten ihre Geobasisdaten auf dem eigenen Server, können Google Earth aber dennoch als öffentliche Plattform in einer neuartigen Qualität nachhaltig für eigene Projekte nutzen.
Die 3D Geo GmbH ist eine Ausgründung aus dem Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik. Das Unternehmen hat mit der LandXplorer-Technologie einen Platz unter den internationalen Marktführern der 3D-Geovisualisierung erobert. Sie entwickelt und vertreibt Lösungen für 3D-Visualisierung von Städten sowie deren Management. Mit der LandXplorer-Technologie von 3D Geo GmbH können Immobilienunternehmen, Architekten und Städteplaner ihre Visionen vorstellen, Investoren überzeugen oder Entscheidungen sicher und präzise vorbereiten.
Wichtiger Hinweis: Das 3D-Stadtmodell ist nicht Bestandteil von Google Earth, somit auch nicht beim ersten Aufruf zu sehen. Es kann über die Seite www.3d-stadtmodell-berlin.de aufgerufen und dann als Link im Ordner "temporäre Orte" in Google Earth gespeichert werden.
Virtuelle Berlin-Rundflüge jetzt im Internet möglich
BERLIN IN DER DRITTEN DIMENSION
Berlin ist die erste Stadt, die für Internetnutzer als großflächiges, dreidimensionales und realitätsnahes Modell mit Hilfe der Google Earth Technologie sichtbar ist. Im Bereich der westlichen und östlichen Innenstadt sowie des Wirtschafts- und Technologiestandorts WISTA Adlershof bildet das Modell mehr als 44.000 Gebäude ab, die am PC im virtuellen Flug über Berlin erkundet werden können. Fünf Gebäude können sogar "betreten" und von innen betrachtet werden. Berlins Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Harald Wolf, stellte das Modell heute vor.
Wolf: "Berlin in der 3. Dimension im world wide web erschließt uns eine neue Dimension für innovatives Standortmarketing und Investorenansprache. Denn so kann sich jeder Interessierte schon vom eigenen Büro aus einen ersten Eindruck von Berlin verschaffen."
Dem Modell liegen im Innenstadtbereich Berlins etwa 44.000 Gebäude in einfacher Darstellung (Level of Detail 1, LOD-1) zugrunde. Von diesen sind etwa 550 besonders bedeutende Gebäude mit Fotos der dazugehörigen Gebäudefassaden versehen. Weitere 50 herausragende Gebäude oder Gebäudekomplexe liegen in komplexer Architekturdarstellung vor (Level of Detail 3, LOD-3), bei denen neben den Fassaden auch Fassadenelemente wie beispielsweise Erker oder Säulen herausgearbeitet wurden. Außerdem - und das ist weltweit einzigartig - können zurzeit vier besonders prominente Gebäude sogar virtuell betreten und von innen besichtigt werden (Level of Detail 4, LOD-4). Es handelt sich um das Reichstagsgebäude, den Hauptbahnhof, das Sony-Center und das Olympiastadion.
Um einen realitätsnahen Eindruck der Berliner Stadtlandschaft zu vermitteln, wurden rund 800 Berliner Fassaden fotografiert und die verbleibenden Gebäudemodelle nach dem Zufallsprinzip mit diesen texturiert, also mit einer Fassade versehen. Die Dächer der Gebäude werden auf Grundlage von erfassten Luftbildern abgebildet. Das so gewonnene virtuelle Bild gibt nicht exakt das Aussehen der Stadt Berlin wieder, doch kommt der vermittelte Eindruck eines Straßenzuges oder eines ganzen Viertels der Realität erstaunlich nahe.
Roland Engels, ehem. Geschäftsführer der Berlin Partner GmbH: "Um Berlin in der dritten Dimension im Internet zeigen zu können, haben wir das vorhandene virtuelle Stadtmodell weiter entwickelt und internetfähig gemacht. Auch wenn noch nicht alle Gebäude mit echten Fassaden zu sehen sind, entsteht schon ein sehr realitätsnaher Eindruck einer mitteleuropäischen, urbanen Metropole mit einer reizvollen Mischung aus Alt- und Neubauten, mit viel Grün und Wasser. Die neue Technologie stellt nicht nur Berlin auf bisher noch nicht erlebte Weise dar. Sie wurde hier entwickelt und ist selbst Referenzprojekt für den IT-Cluster in der Hauptstadtregion."
High Tech aus Potsdam lässt Berlin virtuell entstehen. Grundlage ist die LandXplorer-Technologie der 3D Geo GmbH, die sie in gemeinsamer Grundlagenforschung mit dem renommierten Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik der Universität Potsdam entwickelte. LandXplorer macht aus zweidimensionalen Luftbildern, Katasterplänen und photogrammetrischen Daten faszinierende begeh- und befliegbare 3D-Welten. Mittels des Tools "3D Geo-Creator" können Städte ihre 3D Stadtmodelle auf Google Earth präsentieren. Das Besondere an dieser Technologie ist die automatische Handhabung großer Stadtmodelle und die Datensicherheit. Die Städte behalten ihre Geobasisdaten auf dem eigenen Server, können Google Earth aber dennoch als öffentliche Plattform in einer neuartigen Qualität nachhaltig für eigene Projekte nutzen.
Die 3D Geo GmbH ist eine Ausgründung aus dem Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik. Das Unternehmen hat mit der LandXplorer-Technologie einen Platz unter den internationalen Marktführern der 3D-Geovisualisierung erobert. Sie entwickelt und vertreibt Lösungen für 3D-Visualisierung von Städten sowie deren Management. Mit der LandXplorer-Technologie von 3D Geo GmbH können Immobilienunternehmen, Architekten und Städteplaner ihre Visionen vorstellen, Investoren überzeugen oder Entscheidungen sicher und präzise vorbereiten.
Wichtiger Hinweis: Das 3D-Stadtmodell ist nicht Bestandteil von Google Earth, somit auch nicht beim ersten Aufruf zu sehen. Es kann über die Seite www.3d-stadtmodell-berlin.de aufgerufen und dann als Link im Ordner "temporäre Orte" in Google Earth gespeichert werden.